Der Body-Mass-Index, kurz BMI, wird heute noch oft benutzt, um festzustellen ob man übergewichtig ist.
Die Formel zur Berechnung lautet Gewicht in kg geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. (kg/m²). Im Internet gibt es aber auch Rechner, die einem die Arbeit abnehmen.
Ein Ergebnis unter 18,5 bedeutet Untergewicht, zwischen 18,5 und 24,9 Idealgewicht, zwischen 25.0 und 29.9 Übergewicht und ab 30.0 Fettleibig.
Diese Formel wurde vor etwa 200 Jahren von einem Belgier namens Lambert Adolphe Jacques Quetelet entwickelt. Er selbst war weder Biologe, noch Physiker, noch Ernährungswissenschaftler, sondern Mathematiker. Quetelet hat damals klar gesagt, dass die Formel nicht dazu dienen soll den Fettgehalt einer Person zu bestimmen.
Es lassen sich leicht weitere Argumente gegen die Nutzung des BMI finden:
- Quetelet hat die Formel damals aus einer vorliegenden Menge von Personendaten (Gewicht und Größe) bestimmt. Damit die Ergebnisse auch den Daten entsprachen, musste er in der Formel das Quadrat (kg/m²) anbringen. Es gibt keinen anderen Grund die Größe eines Menschen zu quadrieren. Er bringt noch nicht einmal eine leicht messbare und vor allem aussagefähige Größe, wie den Bauchumfang in seine Berechnung ein.
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