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Mythen aufgeklärt #4: Eiswasser trinken

Abnehmen & Diät, Mythen aufgeklärt

893842_glss_of_wine_and_ice_Im Laufe der Zeit wurden schon viele Dinge versucht, um sein Fett mit unkonventionellen Methoden loszuwerden. Die heutige Theorie ist simpel: Man trinkt ausschließlich eiskaltes Wasser und zwingt den Körper so Energie zu verbrauchen um das Wasser auf Körpertemperatur zu bringen. Das ist allerdings ein Mythos und funktioniert nicht.

Zum einen wurde in einer Studie gezeigt, dass die für die Fettverbrennung optimale Getränketemperatur bei 22° C liegt.

Zum anderen lässt sich dieser Mythos auch mit Physik und Mathematik aufklären: Nehmen wir an, man trinkt 1 Liter eiskaltes, noch nicht gefrorenes Wasser (also ca 4° C). Um ein Gramm Wasser um 1° C zu erhöhen wird 1 cal Energie benötigt. Das ist der Knackpunkt. Wir sprechen hier von wirklich nur EINER Kalorie. Umgangssprachlich sagen wir immer “Kalorien”, gemeint ist aber eine Kilokalorie. Deshalb steht auf Nährwertangaben immer die Angabe kcal – Kilokalorie. 1 cal entspricht 0,001 kcal. Gehen wir von einer Körpertemperatur von 37° C aus, muss das Wasser also um 33° C erwärmt werden. Also 1000 x 33 x 0,001 kcal. Das ergibt sage und schreibe 33 kcal.

Um also einen nennenswerten Effekt zu erziehlen müssten also dutzende Liter Eiswasser getrunken werden, wovon selbstverständlich stark abzuraten ist.

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Mythen aufgeklärt #3: Negative Kalorien

Ernährung, Mythen aufgeklärt

Ich habe jetzt schon über 2 Wochen keinen Artikel mehr verfasst, denn ich habe einen neuen Nebenjob, der viel Zeit in Anspruch nimmt und ich arbeite an einem eigenenen viel versprechenden Web Projekt.

Dennoch will ich heute nochmal einen kurzen Beitrag schreiben. Ein Mythos muss aufgeklärt werden. (Neudeutsch: “Gebusted werden”) :-)

1053610_celeryMan liest ab und zu (vornehmlich in Zeitschrifen), dass es Nahrungsmittel gibt, die negative Kalorien besitzen. Der Körper verbaucht angeblich mehr Energie während der Verdauung als das Nahrungsmittel selber besitzt. Das würde bedeuten, man kann von diesen Nahrungsmitteln so viel essen, wie man will und man würde abnehmen. Sellerie ist dafür ein bekanntes Beispiel. FALSCH! MYTHOS!

2 Stängel Sellerie besitzen 18 Kalorien. Die Hälfte davon ist Zucker, die andere Ballaststoffe. Aus der Traum. Es exisitieren keine Nahrungsmittel, die negative Kalorien besitzen. Der Körper verbraucht nie mehr Energie als das Essen besitzt. Natürlich sind 18 kcal sehr wenig. Aber eben nicht 0 oder weniger.

Eventuell hilft ein Vergleich das zu vertehen. Wenn es tatsächlich “negative” Kalorien gäbe, wäre das ungefähr so, als wenn der Tank vom Autofahren voll würde und nicht leer.

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Mythen aufgeklärt #2: Die Süßstofflüge

Ernährung, Mythen aufgeklärt

“Süßstoff macht dick” oder “Von Süßstoff bekommt man nur noch mehr Hunger” oder “Süßstoff ist Gift für den Körper” oder “Süßstoff ist noch schlimmer wie normaler Zucker”. Dies sind Weisheiten die man noch oft liest und hört. Im Zuge dessen wird allgemein von künstlich gesüßten Produkten wie z.B. Cola Light abgeraten, denn sie machen ja genauso dick, wie mit normalem Zucker. FALSCH! MYTHOS!

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Der normale Zucker besteht aus kurzkettrigen Kohlenhydraten, die nur sehr kurze Zeit viel Energie liefern und den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Dadurch wird Insulin ausgeschüttet um den Blutglucosespiegel wieder zu senken. Dies passiert aufgrund der kurzkettrigen Kohlenhydrate verhältnismäßig sehr schnell, sodass weiterhin Insulin ausgeschüttet wird, obwohl der Bluzuckerspiegel gar nicht mehr weiter steigt. Das Insulin senkt den Blutzuckerspiegel dann zu schnell ab. Man bekommt Hunger. In künstlich gesüßten Speisen oder Getränken befindet sich aber kein Zucker, sondern nur chemische Verbindungen, die der körper als süß empfindet. Kein Zucker = Keine Insulinausschüttung. Keine Insulinausschüttung = Kein Hunger. Punkt!

Es ist richtig, dass Süßstoffe z.B. in der Schweinemast eingesetzt werden, um die Tiere zum Essen zu bewegen. Was für Tiere gilt kann man aber nicht so ohne Weiteres auf den Menschen zurückführen.

Eine Studie hat ergeben, dass künstliche Süßstoffe keinerlei Einfluss weder auf den Blutglucosespiegel, noch die Insulinausschüttung haben. Das bedeutet, dass Süßstoffe das Hungergefühl nicht beeinflussen. Sie können also ohne Bedenken ihre Speisen süßen, soviel sie wollen. Die Angst vor Süßstoffen ist damit nachweislich unbegründet.

Wenn Sie abnehmen möchten, rate ich dennoch von gesüßten Getränken wie Cola Light ab. Nicht wegen der künstlichen Süße, sondern wegen der Kohlensäure. Trinken Sie besser stilles Wasser oder stilles Wasser mit ein klein wenig Sirup, wenn sie gerne etwas mit Geschmack trinken möchten. Natürlich können Sie ihre Getränke auch solange schütteln, bis sie keine Kohlensäure mehr enthalten :-)

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Mythen aufgeklärt #1 – Fettverbrennungspuls

Mythen aufgeklärt, Training

1181363_woman_jogging_blurGleich vorweg: Ein sogenannter  “Fettverbrennungspuls” existiert nicht.

Es gibt immer wieder Experten, die dazu raten Cardioeinheiten im Bereich von etwa 70% bis 75% der maximalen Herzfrequenz zu absolvieren, weil man dann Fett (oder ausschließlich Fett) verbrennt. FALSCH! MYTHOS!

Der Körper verbraucht ständig Fett und Glykogen egal wie hoch der Puls ist. Das Verhältnis derer beide ist das einzige, was sich je nach Höhe des Puls ändert. Je höher der Puls, desto mehr Glykogen wird verbrannt, da es für den Körper schneller zur Verfügung steht, als das gespeicherte Fett.

Trainiert man also mit niedrigem Puls, verbrennt man zwar prozentual mehr Fett, aber entscheident ist der Gesamtkalorienumsatz! Das heißt je höher der Puls beim Ausdauer/Cardiotraining, desto höher ist der Kalorienumsatz und somit auch das absolut verbrannte Fett.

Fazit: Wer also möglichst viel Fett verlieren möchte, sollte mit einem entsprechend hohen Puls arbeiten und den Mythos des Fettverbrennungspulses vergessen!

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